Leckere Rezepte mit gesunden, saisonalen Zutaten
Gesunde und leckere Rezepte mit saisonalen Zutaten bringen Geschmack, Frische und Nachhaltigkeit auf den Teller. Saisonales Gemüse und Obst sind reif, nährstoffreich und oft günstiger — denken Sie an Spargel und Erdbeeren im Frühling, Zucchini und Tomaten im Sommer, Kürbis und Äpfel im Herbst sowie Wurzelgemüse und Kohl im Winter. Kombinieren Sie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, gesunde Fette und frische Kräuter für ausgewogene Mahlzeiten: ein bunter Salat mit gerösteten Kichererbsen, eine Kürbis-Linsen-Suppe oder Ofengemüse mit Kräutern und Quinoa sind einfache, sättigende Ideen. Verwenden Sie schonende Garmethoden wie Dämpfen, Dünsten oder Kurzbraten, um Nährstoffe und Aroma zu erhalten, und würzen Sie mit Zitronensaft, Essig und frischen Kräutern statt zu viel Salz. Mit saisonaler Planung und einfachen Grundrezepten lassen sich abwechslungsreiche, nahrhafte Gerichte für jeden Tag zaubern.
Vegane Rezepte – Genuss ohne Verzicht
Stöbere durch meine Rezepte, probiere einfach eines aus und habe viel Spaß beim Kochen — Guten Appetit!

Samtige Kürbissuppe mit Kokosmilch
Vegan · Cremig und würzig
50 Min. Zubereitungszeit
4 Portionen
Zutaten
- 1 EL Rapsöl
- 1 Zwiebel, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 250 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
- 650 g Hokkaido-Kürbis, gewaschen, entkernt und gewürfelt
- 1 Stück frischer Ingwer (ca. 2–3 cm), gerieben
- 1 Stück frische Kurkuma (ca. 2 cm), gerieben, alternativ 1 TL Kurkumapulver
- 800 ml Gemüsebrühe, je nach gewünschter Konsistenz
- 200 ml Kokosmilch
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- Kürbiskernöl zum Servieren
- Kürbiskerne zum Garnieren
- Optional: 150–200 g geräucherter Tofu
Zubereitung
1. Zwiebel und Knoblauch anbraten
Das Rapsöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel fein würfeln und bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Den gehackten Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten.
2. Gemüse und Gewürze hinzufügen
Kartoffeln und Kürbis dazugeben. Ingwer und Kurkuma frisch reiben und ebenfalls hinzufügen. Alles einige Minuten unter Rühren anbraten, damit sich die Aromen entfalten.
3. Suppe köcheln lassen
Mit der Gemüsebrühe aufgießen, mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 25–30 Minuten köcheln lassen, bis Kürbis und Kartoffeln weich sind.
4. Pürieren und Kokosmilch einrühren
Die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Kokosmilch hinzufügen, gut umrühren und weitere 5–10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Brühe dazugeben.
5. Garnieren und servieren
Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne kurz rösten. Die Suppe in Schalen füllen, mit Kürbiskernöl beträufeln und mit den gerösteten Kernen bestreuen. Nach Wunsch geräucherten Tofu würfeln, knusprig anbraten und als Topping dazugeben.
Tipps für noch mehr Geschmack
- Frischer Ingwer und Kurkuma: Sie verleihen der Suppe eine angenehme Würze. Mit Ingwer kannst du je nach gewünschter Schärfe variieren.
- Kürbiskernöl: Erst direkt vor dem Servieren darüber träufeln, damit sein nussiges Aroma erhalten bleibt.
- Geräucherter Tofu: Für mehr Biss und eine zusätzliche Proteinquelle den Tofu separat knusprig anbraten.
- Konsistenz: Für eine besonders cremige Suppe zunächst etwas weniger Brühe verwenden und anschließend nach Bedarf verdünnen.

Vegane Wirsingrouladen mit Linsenfüllung
Herzhaft · Saisonal · Pflanzlich · Ideal für Herbst und Winter
Zubereitung: 25 Min.
Backzeit: 35 Min.
Für 4 Personen
Zutaten
- 8 große Blätter Wirsing
- 200 g gekochte Linsen (Abtropfgewicht) oder Bohnen
- 1 Stück Zwiebel
- 2 Stück Karotten
- 2 Zehen Knoblauch
- 150 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Tomatenmark
- 1 EL Senf
- 2 EL Olivenöl
- Gewürze
- 1 TL Thymian
- 1 TL Majoran
- 1 TL Paprikapulver, geräuchert
- 0,5 TL Pfeffer
- 0,5 TL Salz, nach Geschmack
Alternative für die Füllung: Statt der Linsen kannst du Kidneybohnen, weiße Bohnen oder veganes Hack verwenden. Bei veganem Hack die Menge nach Packungsangabe wählen und die Bratzeit entsprechend anpassen.
Zubereitung
1. Wirsingblätter vorbereiten
- Die äußeren, großen Wirsingblätter vorsichtig ablösen und in kochendem Salzwasser etwa 3–5 Minuten blanchieren, bis sie biegsam sind. Anschließend kalt abschrecken und abtropfen lassen. Dicke Blattrippen bei Bedarf flach schneiden, damit sich die Blätter gut rollen lassen.
2. Würzige Füllung zubereiten
- Zwiebel, Karotten und Knoblauch fein würfeln. In Olivenöl einige Minuten anbraten, bis das Gemüse weich wird. Linsen, Bohnen oder veganes Hack hinzufügen und kurz mitbraten.
- Tomatenmark einrühren und leicht anrösten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, Thymian, Majoran, Salz, Pfeffer und geräuchertes Paprikapulver dazugeben. Etwa 5–10 Minuten köcheln lassen, bis die Füllung saftig, aber nicht zu flüssig ist. Zum Schluss den Senf unterrühren und abschmecken.
3. Rouladen rollen
- Jeweils 2–3 Esslöffel Füllung auf ein Wirsingblatt geben. Die Seiten einklappen und das Blatt fest aufrollen. Falls nötig, mit einem Küchengarn oder einem Zahnstocher fixieren.
4. Im Ofen schmoren
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Die Rouladen in eine leicht geölte Auflaufform legen und etwa 100–150 ml Gemüsebrühe angießen.
- Zugedeckt etwa 25 Minuten backen, anschließend weitere 10 Minuten ohne Deckel backen, damit die Oberfläche leicht bräunt. Insgesamt beträgt die Backzeit etwa 35 Minuten.
Schemckt sehr gut serviert mit Kürbiscreme und gebratenen Wirsingstreifen
Meine Tipps für besonders viel Geschmack
- Röstaromen: Das Tomatenmark und die Gewürze kurz anrösten, bevor du die Brühe zugibst.
- Rauchige Note: Geräuchertes Paprikapulver passt hervorragend zu Linsen und Kürbis. Vorsichtig dosieren und nach Geschmack ergänzen.
- Perfekte Konsistenz: Die Füllung sollte nicht zu nass sein, sonst lassen sich die Rouladen schwer rollen.

Vegane Pizza mit Kichererbsenmehl-Boden, Cashewcreme, Champignons und BBQ-Tofu & Jackfruit
Eine würzige, vegane Pizza mit einem Boden aus Kichererbsenmehl, cremiger Cashewsoße, frischen Champignons und herzhaft mariniertem Tofu und Jackfruit.
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten plus 12 Stunden Einweichzeit für die Cashewkerne
Backzeit: ca. 10 Minuten für den Boden und 15 Minuten für die belegte Pizza
Ernährung: Vegan und glutenfrei, sofern alle verwendeten Zutaten glutenfrei sind
Zutaten
Für den Kichererbsenmehl-Boden
- 1½ Becher Kichererbsenmehl
- 2 Becher Wasser
- Salz nach Geschmack
- Kurkuma nach Geschmack
- Italienische Kräuter nach Geschmack
Für die Cashewcreme
Cashewkerne nach Bedarf
- Wasser zum Einweichen und Pürieren
- Etwas Zitronensaft
- Salz nach Geschmack
- 1 Knoblauchzehe
- Geräuchertes Paprikapulver nach Geschmack
Für den Pizzabelag
- Tomatensoße
- Champignons, in Scheiben geschnitten
- Tofu, in dünne Scheiben geschnitten
- Jackfruit, in kleine Stücke gezupft
- Sojasoße nach Geschmack
- Rapsöl zum Anbraten
- Knoblauch nach Geschmack
- Chili nach Geschmack
- BBQ-Gewürzpulver nach Geschmack
Zubereitung
1. Cashewcreme vorbereiten
- Die Cashewkerne in eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und etwa 12 Stunden einweichen lassen.
- Anschließend das Einweichwasser abgießen.
- Die Cashewkerne mit etwas frischem Wasser, Zitronensaft, Salz, einer Knoblauchzehe und geräuchertem Paprikapulver pürieren.
- So lange pürieren, bis eine glatte, cremige Konsistenz entsteht. Bei Bedarf etwas mehr Wasser hinzufügen.
2. Kichererbsenmehl-Boden zubereiten
- Kichererbsenmehl, Wasser, Salz, Kurkuma und italienische Kräuter in einer Schüssel gut miteinander verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
- Eine beschichtete Pfanne leicht einfetten und die Mischung etwa 3mm dick hineingeben.
- Bei mittlerer Hitze ungefähr 5 Minuten backen, bis der Boden fester wird.
- Im vorgeheizten Backofen bei 180°C weitere 10 Minuten backen.
3. Tofu und Jackfruit marinieren und anbraten
- Tofu schneiden und die Jackfruit in kleine Stücke zupfen.
- Beides mit Sojasoße, Rapsöl, gehacktem Knoblauch, Chili und BBQ-Gewürzpulver nach Geschmack marinieren.
- Eine Pfanne erhitzen und den marinierten Tofu und die Jackfruit kurz anbraten, bis sie leicht gebräunt und aromatisch sind.
4. Pizza belegen
- Den vorgebackenen Kichererbsenmehl-Boden gleichmäßig mit Tomatensoße bestreichen.
- Die Champignons darauf verteilen.
- Den angebratenen Tofu und die Jackfruit hinzufügen.
- Die Cashewcreme nach Belieben auf der Pizza verteilen oder in kleinen Klecksen daraufgeben.
5. Pizza fertig backen
- Die belegte Pizza im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten backen, bis der Belag gut erhitzt ist und die Champignons gar sind.
- Anschließend kurz abkühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren.
Mein Tipp:
- Für einen knusprigeren Boden kannst du ihn vor dem Belegen etwas länger backen.
- Frischer Rucola oder frische Kräuter als Topping sorgen für eine frische Note.
- Für eine glutenfreie Variante eine glutenfreie Sojasoße oder Tamari verwenden.

Veganer Braten mit kräftiger Rotweinsoße, Bratkartoffeln und Kohlspitzen
Ein herzhafter, würziger veganer Braten aus geräuchertem Tofu und Weizenkleber. Durch Misopaste, Tomatenmark, Kräuter und Champignons bekommt er einen kräftigen Umami-Geschmack. Dazu gibt es eine aromatische Soße, goldbraune Bratkartoffeln und gebratene Kohlspitzen – perfekt für ein festliches Essen.
Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde 45 Minuten
Dämpfzeit: 45 Minuten
Portionen: ca. 4 Personen
Zutaten
Für den veganen Braten
- 200 g geräucherter Tofu
- 1 TL Knoblauchpulver
- 1 TL Zwiebelpulver
- 3 EL Sojasoße oder nach Geschmack
- Thymian nach Geschmack
- Majoran nach Geschmack
- Rosmarin nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Misopaste
- 2 EL Tomatenmark
- 1 Becher Wasser
- 2 Becher Weizenkleber (Seitanpulver)
- 3 EL Hefeflocken
Für die Bratensoße
- 1–2 Zwiebeln
- 2 Karotten
- 2–3 Knoblauchzehen
- Champignons nach Geschmack
- 2–3 Kartoffeln, nach Belieben
- 1–2 EL Tomatenmark
- Gemüsebrühe nach Bedarf
- Etwas Rotwein
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Öl zum Anbraten
- Thymian, Rosmarin oder weitere Kräuter nach Geschmack
Für die Beilagen
- Kartoffeln für die Bratkartoffeln
- Kohlspitzen
Zubereitung
1. Die Bratenmasse vorbereiten
- Den geräucherten Tofu grob zerkleinern.
- Tofu, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Sojasoße, Thymian, Majoran, Rosmarin, Pfeffer, Misopaste, Tomatenmark und einen Becher Wasser in einen Mixer geben.
- Alles gründlich pürieren, bis eine möglichst glatte Soße entsteht.
- Den Weizenkleber und die Hefeflocken in eine große Schüssel geben.
- Die pürierte Mischung hinzufügen und alles gut miteinander vermengen.
- Den Teig einige Minuten kneten, bis eine feste, elastische Masse entsteht. Nicht übermäßig lange kneten, damit der Braten nicht zu zäh wird.
2. Den veganen Braten dämpfen
- Den Teig zu einem länglichen Bratenlaib formen.
- Den Braten in hitzebeständige, dampfgeeignete Folie oder Backpapier einwickeln und die Enden gut verschließen. Keine gewöhnliche Frischhaltefolie verwenden, sofern sie nicht ausdrücklich zum Erhitzen geeignet ist.
- Den Braten in einen Dämpfeinsatz legen und über kochendem Wasser etwa 45 Minuten dämpfen.
- Anschließend vorsichtig auswickeln und kurz abkühlen lassen, damit er sich besser schneiden und anbraten lässt.
3. Die Grundlage für die Bratensoße zubereiten
- Zwiebeln, Karotten, Knoblauch und Champignons klein schneiden.
- Etwas Öl in einem großen Topf oder Bräter erhitzen.
- Den gedämpften veganen Braten von allen Seiten kräftig anbraten und anschließend herausnehmen.
- Zwiebeln, Karotten, Knoblauch und Champignons im gleichen Topf anbraten. Die Champignons sorgen für zusätzliche Umami-Aromen.
- Das Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten, damit sich die Röstaromen entfalten.
- Nach Wunsch die Kartoffeln in groben Stücken hinzufügen.
- Mit Gemüsebrühe aufgießen und alles einige Minuten köcheln lassen.
4. Die Soße verfeinern
- Mit einem Schuss Rotwein ablöschen und den Wein einige Minuten einkochen lassen.
- Mit Gemüsebrühe auffüllen, bis ausreichend Flüssigkeit für die Soße vorhanden ist.
- Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.
- Das Gemüse köcheln lassen, bis es weich ist und die Soße einen kräftigen Geschmack entwickelt hat.
- Das Gemüse nach Wunsch herausnehmen und die Soße weiter reduzieren, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht. Für eine besonders glatte Soße kann ein Teil des Gemüses püriert werden.
Mit Bratkartoffeln und Kohlspizen servieren
Tipps für besonders viel Geschmack
- Mehr Umami: Ein zusätzlicher kleiner Löffel Misopaste oder etwas mehr gebräunte Champignons intensiviert den Geschmack.
- Kräftige Soße: Röste das Tomatenmark gut an und lasse den Rotwein ausreichend einkochen.
- Saftiger Braten: Lass den gedämpften Braten vor dem Anschneiden etwas ruhen und erwärme die Scheiben anschließend in der Soße.
